Wirbelsäule – Spinalkanalstenose – Bandscheibenvorfall – Sequestrektomie

Die Symptome der Wirbelsäulenerkrankungen

  • Sie haben immer wieder Probleme im Bereich des Rückens mit Schmerzen im Sitzen, Liegen, Stehen und Gehen?
  • Strahlen die Schmerzen vielleicht zusätzlich in das Gesäß aus, in die Hüfte oder hinunter in Oberschenkel und Unterschenkel?
  • Sind Teile Ihres Beines taub oder fühlt es sich an, als würden Ihnen kribbelnd Ameisen am Bein auf- und ablaufen?
  • Knicken Sie vor Kraftlosigkeit manchmal im Kniegelenk ein uns haben so Mühe, auf den Beinen zu bleiben?
  • Können Sie Ihren Fuß nicht mehr richtig anheben oder absenken?
  • Können Sie sich vor Rückenschmerzen nicht mehr richtig aufrichten und können Sie daher nur noch gebückt gehen?
  • Verschwinden die Rückenschmerzen nicht mehr, seit Sie etwas Schweres gehoben haben?
  • Können Sie sich vor lauter Rückenschmerzen fast gar nicht mehr bewegen?
  • Oder wurde bei Ihnen schon durch einen anderen Arzt ein Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose diagnostiziert?

Anmeldung in der Praxis

Wenn Sie unter einer oder mehrerer dieser Beschwerden leiden, ist immer die professionelle Einschätzung eines erfahrenen Chirurgen zu empfehlen.

Sie können dazu einfach, schnell und vertrauensvoll einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

Wir behandeln natürlich privat versicherte Patienten, können als kassenärztliche chirurgische Praxis unsere Fachkompetenz aber selbstverständlich auch gesetzlich versicherten Personen anbieten.

 

  • Telefonisch
  • direkt online in den Terminkalender auf unserer Webseite oder
  • per Email

Erstgespräch

Beim ersten Termin kommt es darauf an, dass Sie ausführlich und in Ruhe Ihre Beschwerden beschreiben können, wie diese sie im Alltag belasten, seit wann die Probleme auf welche Art auftreten, wie sie beeinflusst werden konnten und wie der gesamte zeitliche Verlauf sich entwickelt hat.

Es ist wichtig, dass in dieser Phase den Beschwerden genügend Zeit gewidmet wird, da auch scheinbar unwichtige Details entscheidende Anhaltspunkte sein können.

Gezielte Nachfragen durch den erfahrenen Chirurgen geben hier oft schon einen guten ersten Hinweis auf die Ursache der Beschwerden.

Rückenschmerzen sind sehr häufig geäußerte Beschwerden, sie treten bei fast allen Menschen mehr oder weniger häufig auf. Sie können ohne große nachweisbare Veränderung an der Wirbelsäule auftreten. Gelegentlich tritt aber schon in jungem Alter eine krankhafte Veränderung als Ursache auf. Ein akuter Bandscheibenvorfall ist ein gutes Beispiel dafür. Natürlich gibt es vielfältige Ursachen für die vielen möglichen Veränderungen. Im höheren Alter sind degenerative Veränderungen die Hauptursache für Rückenschmerzen.

Doch das Erstgespräch ist mehr als das reine Auflisten von Beschwerden nach Art, Schwere, zeitlichem Auftreten und Beeinflussungsmöglichkeiten. Das Erstgespräch muss immer auch Raum geben für ein professionelles Kennenlernen des Menschen, der sich vertrauensvoll in Behandlung begibt.

Mögen verschiedene Menschen objektiv gleiche Beschwerden haben, werden diese doch  individuell wahrgenommen, was für den einen unerträglich ist, den anderen jedoch gar nicht stört und andersherum und so muss auch die Bewertung durch den Chirurgen auch diese Tatsache berücksichtigen und das geht nur, wenn das Erstgespräch sich nicht ausschließlich auf die objektiven Beschwerden reduziert, sondern den Menschen als Individuum mit der eigenen Bewertung seines körperlichen Problems in den Mittelpunkt stellt.

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung stellt neben der Schilderung der Beschwerdenvorgeschichte eine der Hauptsäulen zur Diagnosefindung dar.

Natürlich ist es Ihnen wichtig, dass auch die körperliche Untersuchung gleich in den Händen eines Chirurgen mit jahrelanger klinischer, apparativer und operativer Erfahrung liegt, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Sie soll schließlich routiniert und diskret ablaufen und schnell zu einem verlässlichen Ergebnis führen.

Der Bandscheibenvorfall und die Spinalkanalstenose offenbaren sich klinisch durch typische Befunde am Rücken selbst, an Steh- und Gehversuchen, Muskelreflexuntersuchungen und Funktionstests.

Die klinisch erhobene Verdachtsdiagnose muss in der Regel bei anhaltenden Beschwerden durch eine Kernspinuntersuchung bestätigt werden.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen hierzu die ideale Kombination aus erfahrenem Untersucher und moderner technischer Ausstattung.

Diagnosestellung und Erläuterung

Die Diagnose ergibt sich aus der Vorgeschichte, der körperlichen Untersuchung und der apparativen Untersuchung, in der Regel durch die Kernspintomographie.

Gerne möchte ich Ihnen dann erklären, was es genau bedeutet, eine Spinalkanalstenose oder einen Bandscheibenvorfall zu haben.

  • Welche Veränderungen liegen anatomisch an Ihrem Körper genau vor?
  • Wie und warum haben sich diese entwickelt?
  • Wie schwer ist diese Erkrankung?
  • Welche Nervenstrukturen sind genau betroffen?
  • Werden sich die Veränderungen in Zukunft weiter verändern?
  • Welche Auswirkungen auf andere Lebensbereiche sind zu erwarten?
  • Sind noch weitere Untersuchungen notwendig?
  • Sind die Veränderungen harmlos oder gefährlich?

Sie sollen letztlich erkennen, welche anatomische Veränderung Ihre Beschwerden auf welche Art mechanisch verursacht und wie Ihre Veränderung im Vergleich zu den meisten anderen Erkrankten in den Augen eines erfahrenen Chirurgen individuell zu bewerten ist.

Ihr überweisender Hausarzt erhält von uns automatisch einen ausführlichen Befund- und Empfehlungsbericht, so dass hier ein professioneller Informationsfluss gewährleistet ist.

Behandlungsoptionen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Rückenschmerzen mit oder ohne Nervenschmerzen zu behandeln.

Notfall-OP

Selten besteht mit der Diagnose eines Bandscheibenvorfalls oder einer Spinalkanalstenose schon die Notwendigkeit zur Operation. Das ist nämlich nur dann der Fall, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass ein Nerv Schaden  nimmt, von dem er sich nicht mehr oder nur unvollständig wieder erholt. So ein Anzeichen für eine nicht umkehrbare (irreversible) Schädigung ist der Funktionsausfall des Nerven, also eine anhaltende Lähmung einer Muskelgruppe oder die Gefühlsstörung einer Hautregion. Auch Blasen- ud Darmentleerungsstörungen oder Sexualfunktionsstörungen zählen typischerweise zu diesen Nervenfunktionsstörungen.

Akut auftretende Lähmungen und Gefühlsstörungen stellen also absolute Operationsgründe dar, sie werden dann sogar oft zu Notfalloperationen erklärt. Es droht in diesen Fällen eine endgültige Schädigung des gequetschten Nervs oder der gequetschten Nerven.

Die anderen Beschwerden stellen für sich genommen bei Rückenschmerzen keinen Grund für eine Operation dar, auch wenn es einen klar erkannten Grund für die Schmerzen gibt, zum Beispiel eben einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanaleinengung.

Erfolgreiche konservative Therapie der Rückenschmerzen

Die weitaus meisten Rückenschmerzpatienten können erfolgreich ohne eine operative Therapie behandelt werden. Konsequente Behandlungsmaßnahmen wie Physiotherapie, Schmerztherapie und Muskelaufbautraining sowie regelmäßige Bewegung führen oft schon nach kurzer Zeit zu einer erheblichen Besserung der Beschwerden.

Vor einer Operation muss immer ein richtig durchgeführter konservativer Therapieversuch über einen angemessenen Zeitraum erfolgt sein.

Die häufigsten Fehlerquelle bei der konservativen Therapie der Rückenschmerzen ist die zu seltene, unterbrochene oder unstrukturiert durchgeführte Behandlung. Aus unserer Erfahrung wird diese zu oft Ihnen als Patientin oder Patient selbst überlassen, wobei Sie sich  mit einer fachgerechten Organisation wahrscheinlich schwer tun.

Bei uns werden sie mit ihren Rückenschmerzen nicht alleine gelassen, wir organisieren für Sie in unserem professionellen Netzwerk eine optimale Behandlungsstrategie, in der sich die Behandlungselemente gegenseitig unterstützen. So erreichen wir mit Ihnen eine schnelle und nachhaltige Beschwerdebesserung ihrer Rückenschmerzen.

Geplante operative Therapie der Rückenschmerzen

Nach ausgeschöpfter konservativer, d. h. nicht operativer Therapie ist zu entscheiden, ob eine Operation für sie das richtige Behandlungsmittel ist. In dieser Entscheidung spielen sie die ganz entscheidende Rolle. Nur sie können wissen, wie die Rückenschmerzen sie in ihrem Alltag beeinträchtigen.

In diese Entscheidung muss unbedingt einfließen, dass Rückenschmerzen, die aufgrund von Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule vorhanden sind, meistens auch durch eine Operation nicht vollständig behoben werden können.

Wenn aber klar ist, dass auch eine begrenzte Beschwerdebesserung zu einer erheblichen Lebensqualitätssteigerung führt, dann ist eine Operation sinnvoll.

Die Entscheidung für oder gegen eine Operation an der Wirbelsäule ist immer eine Einzelfallentscheidung und hängt ganz entscheidend von Ihrer Person, Ihren Beschwerden, den Lebensumständen und dem OP-Ziel ab.

Die Voraussetzung für eine operative Therapie ist natürlich in jedem Fall ein Befund, der mit den beschriebenen Beschwerden anatomisch-physiologisch zusammenpasst und der sich durch eine Operation bessern lässt.

Die beiden Befunde, die wir in unserer Praxis aufgrund unserer Belegarztstruktur operieren können, sind die Spinalkanalstenose und der Bandscheibenvorfall.

Spinalkanalstenose

Die Spinalkanalstenose stellt eine Einengung im Rückenmarkskanal dar. Sie wird meistens durch vergrößerte Zwischenwirbelgelenke oder verdickte Bänder in dessen Umgebung verursacht. Der mit Hirnwasser gefüllte, so genannte Duralschlauch wird im Bereich der Engstelle sanduhrförmig zusammengedrückt und so werden auch die Nerven, die hier sonst frei durchziehen, gequetscht. Das verursacht die typischen Schmerzen im Rücken und kann auch zu einer Schmerzausstrahlung in die Beine führen. Je nachdem wie stark die Nerven gequetscht werden, treten sogar Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen auf.

Die Therapie der Spinalkanalstenose besteht in der operativen Erweiterung des Spinalkanals an der verengten Stelle. Dabei wird unter dem Mikroskop in mikrochirurgischer Technik der Spinalkanal wieder so erweitert, dass die durchziehenden Nerven wieder genug Raum erhalten und der Druck von ihnen genommen wird.

Bandscheibenvorfall

Die Bandscheibe besteht aus einem weichen Kern und aus festen umgebenden Knorpelfasern. Durch Fehlbelastungen, plötzliche Krafteinwirkungen, Gewebebeschaffenheit und anatomische Gegebenheiten kann sich die Bandscheibe Richtung Spinalkanal herausdrücken. Entweder führt sie so zu einer Einengung des Spinalkanals oder Sie drückt direkt auf den Spinalnerv, der in dieser Höhe zwischen den Wirbeln austritt. So verursacht die vorgefallene Bandscheibe direkte oder in das Bein ausstrahlende Schmerzen. Je nachdem, wie stark die Nerven gequetscht werden, treten sogar Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen auf.

Die Therapie des Bandscheibenvorfalls besteht in der operativen Entfernung des vorgefallenen Teils der Bandscheibe. Dabei wird unter dem Mikroskop in mikrochirurgischer Technik ein Zugang zum Spinalkanal geschaffen und die vorgefallene Bandscheibe entfernt. So erhalten die durch die Nerven wieder genug Raum und der Druck wird von ihnen genommen. Die Schmerzen verschwinden so mit der Zeit.

Planung und Vorbereitung der OP

Zur Reduzierung operativer Risiken gehört ein blutungsarmes Operieren. Eine der Voraussetzungen dafür ist eine gute Blutgerinnung. Viele Patienten nehmen blutverdünnende Medikamente ein, dazu gehören zum Beispiel Aspirin (ASS), Marcumar, Xarelto, Plavix und andere. Falls möglich müssen diese Medikamente vor dem Eingriff rechtzeitig abgesetzt werden. Ob dies möglich ist, ergibt sich manchmal nur Rücksprache mit dem Arzt, der das Medikament angesetzt hat, also etwa Ihrem Hausarzt, Angiologen, Kardiologen oder Neurologen.

Im Vorfeld sollte der Hausarzt ein aktuelles Labor mit Blutbild, Leberwerten, Entzündungswerten und Gerinnung anfertigen.

Bei bestimmten Vorerkrankungen sind auch abklärende Untersuchungen wie ein Röntgenbild der Lunge oder Funktionstests von Lunge und Herz wichtig, um das Narkoserisiko einschätzen zu können.

Bringen Sie bitte alle Papiere und Befunde, die Sie über sich besitzen mit, also

  • Arztbriefe
  • Befundberichte
  • Allergiepass
  • Röntgenpass
  • Blutgruppenausweis
  • Medikamentenliste, besonders Insulinschemata bei Diabetikern und die Antiparkinson-Medikation bei M.Parkinson.

Zur Operationsvorbereitung gehört ein informatives Aufklärungsgespräch über die Art und den Umfang des geplanten Eingriffes, das auch die möglichen Komplikationen und Risiken thematisiert. Dieses Aufklärungsgespräch gibt Ihnen Gelegenheit, alle Fragen zu stellen, die sie zur OP haben.

  • Welches Verfahren wird in Ihrem Fall aus welchen Gründen angewandt?
  • Was macht man bei  dieser Operation genau?
  • Mit welchem Narkoseverfahren wird die Operation durchgeführt?
  • Wie lange dauert diese Operation?
  • Welche Risiken bestehen bei dieser Operation?
  • Wie lange müssen Sie eventuell im Krankenhaus bleiben?
  • Welche Narben werden von der Operation zurückbleiben?
  • Welche Beschwerden sind in Zukunft zu erwarten?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass die Beschwerden wiederkommen?

Das Gespräch orientiert sich an einem standardisierten Aufklärungsbogen, der auch als juristisch relevantes Dokument dient.

Umgang mit Ungewissheit, Ängstlichkeit und Nervosität

Natürlich muss das Aufklärungsgespräch auch Aspekte berücksichtigen, die über die sachlichen Fakten hinausgehen.

Viele Menschen haben ein beklemmendes Gefühl, wenn sie daran denken, sich einem Eingriff unterziehen zu müssen und wir wissen, wie regelmäßig diese Tatsache in der modernen Medizin einfach ignoriert wird, obwohl sie eine so grosse Rolle spielt. Gerade, wenn sie noch nie operiert worden sind, überkommt sie möglicherweise vor dem Eingriff ein Gefühl der Ungewissheit und der Nervosität.

Indem man diese Sorgen gezielt anspricht und diskutiert, entsteht letztlich neben der umfangreichen sachlichen Information auch ein vorbereitetes und zuversichtliches Gemüt, so dass Sie sich dann umfassend vertrauensvoll in die operative Behandlung geben können.

Für uns stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt unserer Tätigkeit und unser Handeln ist darauf ausgerichtet, dass sie sich auch emotional optimal betreut fühlen.

Stationäre OP

Wirbelsäulenchirurgische Operationen werden stationär durchgeführt. Sie benötigen nach der Operation eine engmaschige professionelle Versorgung.

Es empfiehlt sich, den Aufenthalt mittels folgender Checkliste vorzubereiten.

  • Zahnbürste, Zahncreme, Zahnersatz
  • Shampoo, Seife, Deo, Handtücher, Waschlappen, Kamm, Bürste
  • Damenhygieneartikel
  • Unterwäsche, Socken, Bademantel, lockere Kleidung ohne Gummibund, Schlafanzug/Nachthemd, feste Schlüpfschuhe.

Vermeiden Sie es,

  • größere Geldsummen, Wertgegenstände und Schmuck mitzunehmen, da die Klinik nicht dafür haftet.
  • Ihre Fingernägel zu lackieren, da dies die Sauerstoffmessung im Blut verhindern kann.

Es ist wichtig, dass Sie am OP-Tag bis zur Operation nüchtern bleiben. Eine Narkose und Beatmung stellt bei gefülltem Magen für den Patienten eine große Gefahr dar. Narkoseärzten führen daher keine Narkose bei nicht nüchternen Patienten durch, vor allem nicht bei Eingriffen, deren Zeitpunkt planbar ist und die keinen Notfall darstellen.

Nüchtern heisst:

  • bitte keine feste Nahrung ab 22 Uhr des Vortages
  • bitte keine Getränke (Wasser, Kaffee, Säfte usw) nach dem Aufstehen
  • bitte kein Rauchen
  • bitte kein Kaugummikauen
  • nehmen Sie bitte die erlaubten (nicht zur OP abgesetzten) Medikamente mit der kleinst möglichen Wassermenge (kohlensäurefrei) ein.

Kommen Sie bitte zum vereinbarten Termin in die Klinik und melden Sie sich an der Pforte. Dort werden Sie nach der Begrüßung auf die Station begleitet und machen sich mit dem freundlichen Personal bekannt, das Sie während Ihres Aufenthalts betreuen wird.

Sie erhalten dann die genauen Informationen, welche Vorbereitungen vor der Operation noch in welcher Reihenfolge durchgeführt werden müssen.

Durchführung der OP

Die operativen Eingriffe werden in modernen Operationssälen mit erfahrenem und hochspezialisiertem Personal durchgeführt.

Die Operation als entscheidender Schwerpunkt im Behandlungsprozess wird ausschließlich von mir selbst durchgeführt.

Nur so ist gewährleistet, dass alle Faktoren, die in der Untersuchung, in den Vorgesprächen und im Aufklärungsgespräch wichtig waren, dem Operateur aus erster Hand bekannt sind und während des Eingriffs berücksichtigt werden können.

Andersherum kann eine optimale individuelle Nachbehandlung nur stattfinden, wenn die Verhältnisse während der Operation so genau wie möglich bekannt sind.

Ein operativer Eingriff ist immer Teamarbeit, es arbeiten Anästhesist, Anästhesiepfleger, Instrumentierschwester, OP-Springer und OP-Assistent eng mit dem Operateur zusammen und tragen so zu einer patientenschonenden, sicheren, komplikationslosen und perfekten OP bei.

Umso wichtiger ist es mir für meine Patienten und mich, dass die Eingriffe in einer diesbezüglich idealen Umgebung stattfinden.

Die stationären Operationen finden im Diakoniewerk München Maxvorstadt statt.

So ist gewährleistet, dass Sie sich nach dem Eingriff in gleichermassen freundlicher wie professioneller Betreuung befinden.

Nachbehandlung

Sobald Sie nach dem Eingriff wieder erwachen, werden Sie im Operationsgebiet schmerzfrei sein. Dies liegt daran, daß Sie dann unabhängig vom durchgeführten Eingriff ein örtliches Betäubungsmittel im operierten Bereich eingespritzt bekommen haben, dessen Wirkung zeitlich über den Eingriff hinaus anhält. Unwillkürliche Reaktionen des Körpers, die sonst bei Schmerzen auftreten, bleiben so aus und tragen zusätzlich zu Ihrem Wohlbefinden bei.

Im weiteren Verlauf der folgenden Tage werden Sie mit leichten bis mittelstarken Schmerzmitteln versorgt, die Sie nach Bedarf einnehmen sollten.

Ein Liegen im Bett ist nicht nötig, Bewegung wird stattdessen sogar zur Vermeidung von Thrombosen empfohlen.

Angeraten ist eine körperliche Schonung für ca. 2 Wochen, für diese Zeit besteht in der Regel auch eine Arbeitsunfähigkeit.

Daher sollten in dieser Zeit beispielsweise keine schweren Gegenstände angehoben und die meisten Sportarten ausgesetzt werden.

Die Fäden werden am 12. Tag nach der Operation gezogen.

Mit einem wasserdichten Pflaster auf der Wunde dürfen Sie nach der Operation jederzeit duschen, mit einem Vollbad und Saunagängen sollten Sie besser bis zur abgeschlossenen Wundheilung ca. 14 Tage nach dem Eingriff warten.

In jedem Fall erhalten Sie einen ausführlichen Merkzettel, auf dem alle Verhaltensempfehlungen und Informationen zur Nachbehandlung jederzeit nachgelesen werden können.

In akuten Notfällen können Sie uns natürlich jederzeit auch persönlich telefonisch erreichen.

Kontrolluntersuchung nach ca. einer Woche in der Praxis

Ich besuche Sie später am OP-Tag wenn Sie wieder wach sind, um nach Ihrem Zustand und dem neurologischen Befund zu sehen.

Nach der Entlassung und bei ambulanten Operationen folgt ein Kontrollbesuch in der Chirurgischen Praxis etwa eine Woche nach dem Eingriff.

Wir kontrollieren dann die Wunde und den  neurologischen Befund nach der Operation.

Alle Termine werden Ihnen selbstverständlich als Gedächtnisstütze schriftlich mitgegeben.

Nach Abschluss der Behandlung erhält Ihr Hausarzt einen ausführlichen Bericht über den gesamten Ablauf einschließlich der durchgeführten Operation, der empfohlenen folgenden Nachbehandlung und Medikamente.